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Beleuchtungsniveau

Das Beleuchtungsniveau ist die durchschnittliche bzw. mittlere in einem Raum gemessene Beleuchtungsstärke. Im Unterschied zur Lichtstärke ist die Beleuchtungsstärke eine Empfangsgröße, die in Lux gemessen wird. Gemessen wird dabei der Lichtstrom in Lumen, der von einer Lichtquelle ausgehend auf einer Fläche auftrifft. Damit ist der Wert Lux als Beleuchtungsstärke nicht nur von der Lichtstärke der Lichtquelle abhängig, sondern auch von der Entfernung der Empfangsfläche wie z.B. einer Wand. Wenn sich diese Entfernung verdoppelt, erreicht der Lichtstrom in seiner Verteilung bereits die vierfache Fläche. Die Beleuchtungsstärke kann in einer Formel dargestellt berechnet werden.
lx = lm/m² bedeutet also Lux entspricht der Zahl der Lumen geteilt durch die Fläche.

Das Beleuchtungsniveau ist jedoch von einem weiteren Faktor abhängig: Der Reflexionsgrad von Wand, Decke und Boden eines Raumes hat maßgeblichen Anteil daran, wie viel Licht tatsächlich z.B. am Arbeitsplatz ankommt. Während eine weiße Wand noch 85% des einfallenden Lichts reflektiert, sinkt dieser Wert je nach Farbe und Material erheblich. Damit ein ausreichendes Beleuchtungsniveau hergestellt werden kann, muss also im Falle geringer Reflexion die Beleuchtungsstärke erhöht oder der Abstand zur Lichtquelle verringert werden. Letzteres wirkt sich jedoch nur punktuell aus und kann das Beleuchtungsniveau im gesamten Raum nicht erhöhen.

Das Beleuchtungsniveau am Arbeitsplatz wird im Arbeitsschutzgesetz bzw. in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten je nach Schwierigkeit der Sehaufgabe vorgegeben. Schreibarbeiten im Büro verlangen 500 Lux am Arbeitsplatz, während ein Technischer Zeichner schon 1.500 Lux benötigt. Ein zu geringes Beleuchtungsniveau führt schneller zu Ermüdung, Konzentrationsschwäche etc. und kann langfristig die Gesundheit gefährden.

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