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Energiesparlampen

Der Begriff Energiesparlampe ist eine Art Verkaufsname für Kompaktleuchtstofflampen. Diese Art energiesparender Lampen auch für den Einsatz im Hausgebrauch wurde in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt und konnte sich in den folgenden 35 Jahren einen größeren Marktanteil sichern. Dabei stellt die Kompaktleuchtstofflampe eine in Form und Größe stark verkleinerte Form der Leuchtstofflampe dar, so dass sie in Verbindung mit einem Edison-Schraubgewinde in normalen Steh – oder Deckenlampen eingesetzt werden kann. Die Energiesparlampen dieser Art senken den Stromverbrauch gegenüber den herkömmlichen Glühbirnen um bis zu 80% und entwickeln gleichzeitig weniger Wärme. Zudem zeigen diese Lampen eine bis zu 10 mal so lange Lebensdauer. Obwohl teurer in der Anschaffung konnte der Verbraucher mit dieser Art Lampe also Geld sparen und wurde zusätzlich seit dem Verbot der Glühlampen im Jahre 2012 zum Kauf motiviert.

Umweltbelastung durch Energiesparlampen

Die eigentlich positive Auswirkung der Energiesparlampen auf Energieverbrauch und Umwelt wird jedoch durch ihre Funktionsweise konterkariert. Das in der Energiesparlampe enthaltene Quecksilber führt in der Masse zu einer erheblichen Umweltbelastung und kann bei einem Bruch einer solchen Lampe sogar zu gesundheitlichen Schäden führen. Die Entsorgung ausgefallener Energiesparlampen darf nur im Sondermüll erfolgen. Die Herstellung sowie die Ein- und Ausfuhr von Energiesparlampen ist eigentlich seit 2018 im Bereich der EU untersagt. Seit September 2021 ist auch der Verkauf verboten. Dennoch finden sich ähnlich wie bei der Glühbirne nach 2012 weiterhin viele Energiesparlampen im Angebot von Baumärkten und anderen Händlern. Das Verbot wird auch derart umgangen, dass statt des Quecksilbers Amalgam eingesetzt wird. In den letzten 10 bis 15 Jahren ist der Marktanteil der Energiesparlampen deutlich zugunsten der LED-Leuchtmittel gesunken. Die anfänglich teurere LED-Beleuchtung spart erheblich mehr Energie als die Kompaktleuchtstofflampe und weist zudem eine deutlich verlängerte Lebensdauer auf, die sich vor allem auch in der Zahl der möglichen Schaltvorgänge ausdrückt.

Geschichte der Leuchtstofflampe

Die Funktionsweise der Leuchtstofflampe ist im Prinzip seit 1870 bekannt. In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts wurden die Leuchtstofflampen vor allem in Produktionshallen, Kellerräumen und anderen Standorten eingesetzt, bei denen es mehr auf den Energieverbrauch als auf die Wohnlichkeit bzw. warme Färbung des Lichts ankam. Die Leuchtstoffröhren waren im allgemeinen schlank und länglich und benötigten eine zweipolige Fassung, in die sie bis zum Einrasten eingedreht wurden. Erst mit dem Einsatz als Kompaktleuchtstofflampe gelang es den Entwicklern die Lichtfarbe an die verschiedenen Bedürfnisse im Haus und am Arbeitsplatz anzupassen. Die Kompaktleuchtstofflampe besteht ebenfalls aus einer Röhre, die jedoch spiralförmig oder andersartig gebogen ist, um den Platzbedarf einer herkömmlichen Glühbirne nicht zu überschreiten.

Funktionsweise der Leuchtstofflampe

Die Leuchtstofflampe enthält ein Edelgas bzw. eine Mischung, die sich meist aus Argon und Neon zusammensetzt (Neonlampen). Wenn durch ein Vorschaltgerät und einen Starter die Zündspannung erfolgt, werden Quecksilberatome durch die entstehende Wärme bzw. den Elektronenfluss zwischen Kathode und Anode dazu angeregt Energie in Form von UV-Licht abzugeben. Das eigentlich für den Menschen nicht sichtbare UV-Licht wird durch eine Schicht von Phosphorverbindungen am Glas der Röhre aufgenommen und die Energie in Form von sichtbarem Licht wieder abgegeben. Allerdings würde sich der durch die Zündung gestartete Prozess automatisch immer weiter verstärken und eine kritische Hitze erzeugen. Daher wird das Vorschaltgerät benötigt, das die Stromzufuhr reguliert. Die Starter und Vorschaltgeräte wurden im Lauf der Jahrzehnte soweit verkleinert, dass sie in dem normalen Edison-Gewinde E-14 oder E-27 oder direkt darüber montiert werden konnten. Mit fortwährender Entwicklung gelang es auch den Starterprozess bis zum Aufleuchten der Energiesparlampe immer weiter zu verkürzen.

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